LuiCare – Aktuelles & Pressemitteilungen zu Pflege, Beratung und Entlastung im Alltag

  Einblicke & Presse bei LuiCare

Pflege ist mehr als Zahlen, Leistungen und Anträge – sie ist persönlich, emotional und oft herausfordernd.

Auf dieser Seite gebe ich Ihnen Einblicke in den Pflegealltag, teile persönliche Erfahrungen aus meiner Arbeit und veröffentliche Artikel sowie Presseberichte rund um LuiCare.

Hier geht es nicht nur um Informationen, sondern um Verständnis, Haltung und echte Erfahrungen aus der Praxis

 

 

 

Pflegeneuordnungsgesetz 2027: Entlastung oder Rückschritt für die häusliche Pflege?

Ein Fachbeitrag mit persönlicher Einordnung von Luis Kuhn, LuiCare – Ihr Pflegeprofi

Hinweis: Dieser Beitrag bezieht sich auf den aktuellen Referentenentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG). Das Gesetzgebungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Bis zur endgültigen Verabschiedung durch den Bundestag können sich einzelne Regelungen noch ändern.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat den Referentenentwurf für das neue Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) vorgestellt. Nach Angaben des Ministeriums soll die Reform zu einer Entbürokratisierung und einer besseren Steuerung pflegerischer Leistungen führen.

Gleichzeitig sorgen die geplanten Änderungen bereits jetzt für intensive Diskussionen. Verbände, Pflegekräfte, Anbieter und pflegende Angehörige befürchten erhebliche Auswirkungen auf die ambulante Versorgung und die Unterstützung im häuslichen Umfeld.

Die möglichen Folgen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige

Wegfall des Entlastungsbetrags für Pflegegrad 1

Nach dem aktuellen Entwurf soll der Entlastungsbetrag von derzeit 131 Euro monatlich für Menschen mit Pflegegrad 1 vollständig entfallen.

Für viele Betroffene finanziert dieser Betrag bislang wichtige Hilfen im Alltag – beispielsweise Unterstützung im Haushalt, Begleitung bei Einkäufen oder soziale Betreuung. Sollte die Regelung umgesetzt werden, müssten zahlreiche Menschen diese Leistungen künftig selbst bezahlen oder ganz darauf verzichten.

Gerade alleinlebende ältere Menschen könnten hiervon besonders betroffen sein.

Veränderungen bei der Verhinderungspflege

Auch die bisherige Verhinderungspflege soll grundlegend verändert werden. Kritiker befürchten, dass damit eines der flexibelsten Instrumente zur Entlastung pflegender Angehöriger verloren gehen könnte.

Viele Familien nutzen diese Leistungen, um kurzfristig Unterstützung zu organisieren, wichtige Termine wahrzunehmen oder sich zeitweise von der Pflege zu erholen.

Das neue Sozialraumbudget

Für Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 soll das bisherige System des Entlastungsbetrags durch ein sogenanntes Sozialraumbudget ersetzt werden.

Nach aktuellem Stand sollen nicht genutzte Beträge künftig nicht mehr angespart werden können. Nicht verwendete Mittel würden am Monatsende verfallen. Für viele Familien könnte dies zusätzlichen organisatorischen Aufwand bedeuten.

Die möglichen Folgen für professionelle Betreuungs- und Entlastungsdienste

Wirtschaftliche Herausforderungen für kleine Anbieter

Viele anerkannte Anbieter von Unterstützungsleistungen im Alltag betreuen einen erheblichen Anteil von Menschen mit Pflegegrad 1. Sollte der Entlastungsbetrag tatsächlich wegfallen, könnten zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen wirtschaftlich unter Druck geraten.

Gerade regionale Anbieter, die wohnortnahe Hilfe leisten, müssten ihre Angebote möglicherweise grundlegend neu ausrichten.

Geplante Trennung von Versorgungsstrukturen

Der Referentenentwurf sieht außerdem Veränderungen bei den Zulassungs- und Anerkennungsformen vor. Nach Einschätzung verschiedener Verbände könnte dies dazu führen, dass bestehende Mischmodelle aus Betreuung, Beratung und Pflege künftig erschwert werden.

Kritiker warnen davor, dass bewährte Versorgungsstrukturen und etablierte Angebote dadurch geschwächt werden könnten.

Meine persönliche Einschätzung aus der Praxis

Als examinierte Pflegefachkraft und Inhaber von LuiCare begleite ich täglich pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen. Dabei erlebe ich immer wieder, wie wichtig niedrigschwellige Unterstützungsangebote im Alltag sind.

Viele Angehörige kümmern sich neben Beruf und Familie um ihre Eltern oder Partner. Oft reicht schon eine kleine Entlastung im Haushalt oder bei der Betreuung, um die häusliche Pflege weiterhin möglich zu machen.

Deshalb beobachte ich die geplanten Änderungen mit großer Sorge.

Besonders der mögliche Wegfall des Entlastungsbetrags für Pflegegrad 1 und die Veränderungen bei der Verhinderungspflege werfen aus meiner Sicht viele Fragen auf. Zahlreiche Probleme, die heute diskutiert werden, sind keineswegs neu. Pflegekräfte, Angehörige und Betroffene weisen seit Jahren auf bürokratische Hürden und fehlende Unterstützung hin.

Pflege findet nicht in Gesetzestexten statt, sondern in den Wohnungen und Familien der Menschen. Jede Reform sollte deshalb vor allem ein Ziel haben: die häusliche Versorgung zu stärken und diejenigen zu entlasten, die diese Aufgabe täglich übernehmen.

Welche Regelungen am Ende tatsächlich beschlossen werden, ist derzeit noch offen. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene, Angehörige und Fachkräfte ihre Perspektiven in die politische Diskussion einbringen.

Jetzt aktiv werden

Das Gesetzgebungsverfahren läuft derzeit noch. Der Referentenentwurf ist bislang nicht endgültig beschlossen. Wer seine Meinung einbringen möchte, kann dies über verschiedene Initiativen tun.

Für Anbieter, Pflegekräfte und Fachpersonen

Wenn Sie selbst im Bereich der Alltagsunterstützung, Pflegeberatung oder ambulanten Versorgung tätig sind, können Sie die fachliche Stellungnahme des Bundesverbands unterstützen:

👉 https://www.bvua-bundesverband.de/pflegereform/

Für pflegende Angehörige, Betroffene und Familien

Auch pflegende Angehörige und Pflegebedürftige können ihre Stimme erheben und bestehende Initiativen unterstützen:

👉 Petition: „Pflegereform ja – aber nicht auf Kosten pflegender Angehöriger“ auf innn.it

Fazit

Das geplante Pflegeneuordnungsgesetz könnte die ambulante Pflege und die Unterstützung im Alltag grundlegend verändern. Während die Bundesregierung auf eine Entbürokratisierung setzt, befürchten viele Betroffene zusätzliche Belastungen und den Verlust bewährter Hilfsangebote.

Die kommenden Monate werden zeigen, welche Inhalte des Gesetzentwurfs tatsächlich umgesetzt werden. Fest steht jedoch schon heute: Die Zukunft der Pflege betrifft uns alle – Pflegebedürftige, Angehörige, Fachkräfte und Anbieter gleichermaßen.

 

 

Ein Jahr LuiCare – Danke für ein besonderes erstes Jahr

Juli 2026 – Vor genau einem Jahr wurde mit LuiCare – Ihr Pflegeprofi ein Unternehmen gegründet, das sich zum Ziel gesetzt hat, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen kompetent, persönlich und zuverlässig zu begleiten.

Heute, ein Jahr später, ist dieser Tag ein Anlass, Danke zu sagen und auf ein ereignisreiches erstes Geschäftsjahr zurückzublicken.

Heute, ein Jahr später, blicke ich mit großer Dankbarkeit auf dieses erste Geschäftsjahr zurück. Es war ein Jahr voller neuer Erfahrungen, wertvoller Begegnungen und spannender Herausforderungen. Schritt für Schritt konnte sich LuiCare weiterentwickeln und das Vertrauen vieler Klientinnen und Klienten sowie ihrer Angehörigen gewinnen.

Mein herzlichster Dank gilt allen Menschen, die LuiCare in diesem ersten Jahr begleitet haben. Danke an meine Klientinnen und Klienten sowie deren Angehörige für das entgegengebrachte Vertrauen. Danke an alle Kooperationspartner für die gute Zusammenarbeit und an alle, die LuiCare weiterempfohlen und unterstützt haben.

Ein besonderer Dank gilt auch meiner Familie. Sie hat mich während des gesamten ersten Jahres unterstützt, mir den Rücken freigehalten und mich immer wieder motiviert, auch in schwierigen Momenten meinen Weg weiterzugehen. Diese Unterstützung war und ist für mich von unschätzbarem Wert.

Das erste Jahr war erst der Anfang. Auch in Zukunft werde ich LuiCare mit derselben Leidenschaft und Überzeugung weiterführen. Bestehende Angebote sollen weiter ausgebaut, neue Projekte umgesetzt und das Unternehmen Schritt für Schritt weiterentwickelt werden. Mein Ziel ist es, dass LuiCare kontinuierlich wächst, sich stetig weiterentwickelt und sich als verlässlicher Ansprechpartner rund um das Thema Pflege in der Region dauerhaft etabliert.

Ich freue mich auf alles, was die kommenden Jahre bringen, und danke allen, die mich auf diesem Weg begleiten und LuiCare ihr Vertrauen schenken.

Auf viele weitere erfolgreiche Jahre mit LuiCare – ich freue mich auf die gemeinsame Zukunft!

Luis Kuhn
LuiCare – Ihr Pflegeprofi

 

 

 

Pflegereform 2026: Droht der größte Umbruch der häuslichen Pflege seit Jahren?

Juli, 2026

Die geplante Pflegereform sorgt derzeit für große Unruhe. Während viele Pflegebedürftige und Angehörige von den Plänen noch kaum etwas mitbekommen haben, verfolgen Anbieter von Unterstützungsleistungen im Alltag, Betreuungsdiensten und Pflegeberatungen die Entwicklung mit großer Sorge.

Nach dem derzeit bekannten Referentenentwurf sollen zentrale Leistungen der Pflegeversicherung grundlegend neu strukturiert werden. Diskutiert werden unter anderem neue Budgetmodelle, Änderungen beim heutigen Entlastungsbetrag, eine Neuregelung der Verhinderungspflege sowie neue Abgrenzungen zwischen ambulanten Pflegediensten, Betreuungsdiensten und Angeboten zur Unterstützung im Alltag. Viele Details – insbesondere zur Finanzierung und zu den zukünftigen Abrechnungsmöglichkeiten – sind bislang noch offen.

Für viele klingt das zunächst nach einer rein gesetzlichen Änderung. In der Praxis geht es jedoch um deutlich mehr.

Der Entlastungsbetrag ermöglicht heute Millionen Pflegebedürftigen wichtige Unterstützung im Alltag – beispielsweise Hilfe im Haushalt, Begleitungen zu Arztterminen, Einkäufe oder Betreuungsangebote. Gleichzeitig entlastet er pflegende Angehörige und trägt dazu bei, dass viele Menschen länger selbstbestimmt in ihrer häuslichen Umgebung leben können.

Als Anbieter erlebe ich täglich, wie wichtig genau diese Leistungen sind. Hinter jedem Antrag und hinter jeder Abrechnung steht ein Mensch, der Unterstützung benötigt.

Gerade deshalb bereiten mir die aktuellen Reformpläne Sorgen. Denn solange unklar ist, wie die neuen Regelungen am Ende aussehen werden, fehlt sowohl Pflegebedürftigen als auch Anbietern die notwendige Planungssicherheit.

Natürlich braucht unser Pflegesystem Reformen. Der demografische Wandel macht Veränderungen notwendig. Doch Reformen müssen die Versorgung verbessern und dürfen funktionierende Strukturen nicht unnötig gefährden.

Noch ist nichts beschlossen. Das Gesetzgebungsverfahren läuft weiter. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Erfahrungen aus der Praxis ernst zu nehmen. Pflege wird nicht am Schreibtisch geleistet – sondern jeden Tag bei den Menschen zu Hause.

Ich wünsche mir eine Pflegereform, die Pflegebedürftige stärkt, Angehörige entlastet und Leistungserbringern verlässliche Rahmenbedingungen bietet. Denn am Ende geht es nicht um Paragrafen – sondern um Menschen.

 

 

🟢 Sterben ist kein Notfall – sondern Teil des Lebens

Sterben gehört zum Leben – und dennoch wird es häufig wie ein medizinischer Notfall behandelt.

In meiner täglichen Arbeit erlebe ich immer wieder, wie Angehörige in dieser Situation verunsichert sind, Angst haben oder glauben, sofort handeln zu müssen. Dabei ist das Sterben in vielen Fällen ein natürlicher Prozess, der Zeit, Ruhe und vor allem Begleitung braucht.

Im Mittelpunkt stehen Würde, Schmerzfreiheit und das Gefühl, nicht allein zu sein. Palliativ- und Hospizangebote leisten hier einen unschätzbaren Beitrag – sie unterstützen nicht nur den sterbenden Menschen, sondern auch die Angehörigen.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie hier:
 👉  https://www.lifepr.de/inaktiv/luicare-ihr-pflegeprofi/sterben-ist-kein-notfall-sondern-teil-des-lebens/boxid/1041078 👉 Zum Artikel auf lifePR: https://www.lifepr.de/inaktiv/luicare-ihr-pflegeprofi/sterben-ist-kein-notfall-sondern-teil-des-lebens/boxid/1041078

 

🟢 ,,Wenn der Mensch sich verändert“ – Leben mit Demenz aus Sicht eines Pflegeexperten

Demenz verändert nicht nur Erinnerungen – sie verändert den ganzen Menschen.

Viele Angehörige erleben Verhaltensweisen, die sie nicht verstehen: plötzliche Aggression, Rückzug oder starke emotionale Schwankungen. Das führt oft zu Überforderung, Unsicherheit und Schuldgefühlen.

In meiner Arbeit sehe ich, wie wichtig es ist, diese Veränderungen richtig einzuordnen. Hinter dem Verhalten steckt meist keine Absicht, sondern die Erkrankung selbst.

Verständnis, Geduld und die passende Unterstützung können den Alltag für alle Beteiligten deutlich erleichtern.

 Den vollständigen Beitrag lesen Sie hier:
👉 https://www.fair-news.de/3805229/wenn-der-mensch-sich-veraendert-leben-mit-demenz-aus-sicht-eines-pflegeexperten
👉 Zum Artikel auf FairNews: https://www.fair-news.de/3805229/wenn-der-mensch-sich-veraendert-leben-mit-demenz-aus-sicht-eines-pflegeexperten

 

🟢 Pflegereform 2025: Was sich verändert – und was im Alltag fehlt

Pflegereform 2025 – Was sich verändert und was fehlt

Die Pflegereform 2025 bringt auf dem Papier einige Verbesserungen – doch im Alltag vieler Betroffener kommt davon oft zu wenig an.

Ich erlebe täglich, wie komplex das System ist und wie viele Menschen an Bürokratie, fehlenden Informationen oder langen Wartezeiten scheitern. Gute Ansätze reichen nicht aus, wenn sie in der Praxis nicht greifen.

Was wirklich gebraucht wird, sind klare Strukturen, einfache Zugänge und echte Entlastung für Angehörige.

Mehr dazu in der Pressemitteilung:
👉 https://www.guetsel.de/content/guetersloh/111115/pflegereform-2025-auf-dem-papier-klingt-alles-gut-doch-in-der-praxis-fehlt-die-luft-zum-atmen.html
oder
https://www.openpr.de/news/1293526/Pflegereform-2025-Auf-dem-Papier-klingt-alles-gut-doch-in-der-Praxis-fehlt-die-Luft-zum-Atmen.html
 

 

🟢 „Ich muss doch für Mama da sein“ – Wenn Familie und Pflege an ihre Grenzen stoßen

„Ich muss doch für Mama da sein“ – diesen Satz höre ich sehr oft.

Viele Angehörige übernehmen Verantwortung, wachsen über sich hinaus – und geraten dabei selbst an ihre Grenzen. Erschöpfung, Überforderung und das Gefühl, allein zu sein, sind keine Seltenheit.

Das Problem: Unterstützung kommt häufig zu spät oder wird nicht genutzt, weil Wissen fehlt oder Hürden zu groß sind.

Pflege darf keine Dauerbelastung sein. Entlastung ist kein Luxus – sie ist notwendig.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie hier:
👉 https://www.openpr.de/news/1293340/Ich-muss-doch-fuer-Mama-da-sein-Wenn-Pflege-Familien-an-ihre-Grenzen-bringt.html


 

🟢 Mit Herz für die Pflege – Luis Kuhn unterstützt Angehörige mit Rat und Tat

Die Gründung von LuiCare wurde auch in der regionalen Presse begleitet, unter anderem im Odenwälder Echo.

Im Mittelpunkt steht mein Ziel, Pflege verständlicher, persönlicher und näher an den Menschen zu gestalten. Nicht nur Leistungen anbieten – sondern wirklich unterstützen, erklären und begleiten.

Zum Artikel:
👉 https://www.echo-online.de/lokales/kreis-darmstadt-dieburg/gross-bieberau/neuer-pflegedienst-in-gross-bieberau-4880658
 

Persönliche Unterstützung

Sie haben Fragen zur Pflege, wissen nicht, welche Leistungen Ihnen zustehen oder fühlen sich unsicher?

Ich unterstütze Sie persönlich – verständlich, ehrlich und auf Augenhöhe.

Luis Kuhn

LuiCare – Ihr Pflegeprofi 
 Bahnhofstraße 19, Groß-Bieberau

luicare@web.de
 015251725601
🌐 www.luicare-kompass.de

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